Chiropraktik

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Die Philosophie der modernen Amerikanischen Chiropraktik beruht auf zwei wesentlichen Erkenntnissen. Zum einen hat der Körper grundsätzlich das Bestreben sich selbst zu heilen. Das Wissen dazu ist in jeder Körperzelle gespeichert, man spricht von „körpereigener Intelligenz“.

Als Beispiel mag die Wundheilung dienen. Der Körper kennt die unendlich vielen erforderlichen Einzelschritte und führt sie in genau passender zeitlicher Abfolge aus, so dass die tiefe Schnittwunde perfekt narbig ausheilt. „Es existiert eine angeborene natürliche Lebenskraft“, sagt entsprechend D.D. Palmer, der Begründer der Amerikanischen Chiropraktik und nennt diese „Innate“.

In vielen Kulturen und Religionen ist diese Kraft ebenfalls benannt.

Im alten China ist es das Qi, im Hinduismus Prana. Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern die optimale Funktion dieser Lebenskraft.

Die zweite Erkenntnis betrifft das nervale System.

Damit die angeborene Lebenskraft einwandfrei wirken kann, muss das zentrale Steuerungssystem des Körpers, das Nervensystem, ebenfalls uneingeschränkt arbeiten können. Jedes Organ, jeder Muskel, alle weiteren Steuerungssysteme des Körpers werden vom Nervensystem aktiviert und kontrolliert. Die nervale Information erfolgt vom Gehirn über die Wirbelsäule zum zugeordneten Organ und umgekehrt.

Sobald ein Wirbel außerhalb seiner Grundposition steht (Wirbelfehlstand/Subluxation), wird der von ihm abgehende Nerv irritiert und der Informationsfluss gestört.

Die „angeborene Intelligenz“ kann nicht optimal arbeiten. Über solche funktionelle Störungen entwickeln sich Krankheitsbilder. Diese oft unbemerkten Subluxationen (Wirbelfehlstände) zu finden und behutsam zu korrigieren, ist die vordringliche Aufgabe des Chiropraktikers; und das möglichst frühzeitig, bevor sich aus der Nervenstörung ein Krankheitsbild entwickelt.

Dann gilt es, den optimierten Stand der Wirbelsäule zu stabilisieren und schließlich in langen Abständen prophylaktisch auf erneute Subluxationen hin zu kontrollieren. Indikationen:

  • Rückenschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen (z. B. des Kopfes, der Schultern, Arme, Knie)
  • Durchblutungsstörungen
  • Fehlstellungen (z. B. des Beckens)
  • Hexenschuss
  • Ischias
  • Bandscheibenprobleme
  • Magenbeschwerden
  • Migräne/Kopfschmerzen
  • Muskel- und Nervenschmerzen
  • Schwäche
  • Tennisarm
  • Schwindel
  • Verdauungsbeschwerden
(Quelle: BDH)