Vitamine

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 Vitamine:

  • Fettlösliche Vitamine
  • Vitamin A
  • beta Carotin
  • Vitamin D3
  • Vitamin E
  • Vitamin K1
  • Vitamin K2

 

  • Wasserlösliche Vitamine
  • Vitamin C
  • Thiamin B1
  • Riboflavin B2
  • Niacin B3
  • Pantothensäure B5
  • Pyridoxin B6
  • Biotin B7
  • Folsäure B9
  • Cobalamin B12

 Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen den Wasserlöslichen und den Fettlöslichen Vitaminen.

Die Fettlöslichen Vitamine können im Körperfett gespeichert werden und sich anreichern, daher ist es prinzipiell möglich diese Über zu dosieren was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Nicht nur ein mangel an bestimmten Vitaminen verursacht Probleme, sondern auch ein zuviel kann die Gesundheit beeinträchtigen. 

Um hier das richtige Maß zu finden gibt es drei Strategien:

  • Entweder sie nehmen diese Vitamine in der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vorgeschlagenen Dosierung ein. Die dort festgelegten Richtlinien legen fest welche Menge Sie gefahrlos täglich zu sich nehmen können ohne auf Dauer gesundheitliche Risiken befürchten zu müssen. (Allerdings sind diese Dosen weit entfernt von den therapeutischen Dosierungen die Ärzte und Heilpraktiker einsetzen um einen nachgewiesenen Mangel eines solchen Vitamines zu ergänzen.)
  • Oder sie lassen Ihren Blut/Serumspiegel durch eine Laboruntersuchung bestimmen um zu wissen welche Dosierung für Sie angemessen ist. (Das ist definitiv die von uns empfohlene Vorgehensweise.
  • Möglich ist es aber auch anhand der Symptome und einer ausführlichen Untersuchung und Erhebung der Krankengeschichte, sowie Ihren Ernährungsgewohnheiten durch einen Arzt oder Heilpraktiker vorübergehend therapeutische Dosen im therapeutisch wirksamen Bereich unter Kontrolle und für begrenzte Zeit einzunehmen. Ihr Arzt oder Heilpraktiker kann diese für Sie günstigen Dosierungen vermutlich besser abschätzen, als Sie selber. (zumindest wenn Arzt oder Heilpraktiker diesbezüglich erfahren und informiert ist. Es genügt leider nicht einfach nur Arzt oder heilpraktiker zu sein) 

Auf keinen Fall sollten Sie diese Vitamine über längere Zeit ohne Ärztlichen Rat oder Beratung durch den Heilpraktiker in höheren Dosierungen anwenden als dies die Richtlinien der DGE empfehlen. 

Diese sind im einzelnen: 

Vitamin A Empfohlene Zufuhr:

Alter Retinol
mg-Äquivalenta/Tag
m w
Säuglinge
0 bis unter 4 Monateb 0,5
4 bis unter 12 Monate 0,6
Kinder
1 bis unter 4 Jahre 0,6
4 bis unter 7 Jahre 0,7
7 bis unter 10 Jahre 0,8
10 bis unter 13 Jahre 0,9
13 bis unter 15 Jahre 1,1 1,0
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre 1,1 0,9
19 bis unter 25 Jahre 1,0 0,8
25 bis unter 51 Jahre 1,0 0,8
51 bis unter 65 Jahre 1,0 0,8
65 Jahre und älter 1,0 0,8
Schwangere
ab 4. Monat
  1,1
Stillendec 1,5
a1 mg Retinol-Äquivalent = 6 mg all-trans-β-Carotin = 12 mg andere Provitamin A-Carotinoide = 1 mg Retinol = 1,15 mg all-trans-Retinylacetat = 1,83 mg all-trans-Retinylpalmitat; 1 IE (Internationale Einheiten werden nur noch im pharmazeutischen Bereich angegeben) = 0,3 µg Retinol
bHierbei handelt es sich um einen Schätzwert.
cca. 70 µg Retinol-Äquivalente-Zulage pro 100 g sezernierte Milch

Schätzwerte für eine angemessene Vitamin-D-Zufuhr bei fehlender endogener Synthese

Alter Vitamin D bei fehlender endogener Synthese µga/Tag
Säuglinge (0 bis unter 12 Monate) 10b
Kinder (1 bis unter 15 Jahre) 20c
Jugendliche und Erwachsene
(15 bis unter 65 Jahre)
20c
Erwachsene (ab 65 Jahre) 20c
Schwangere 20c
Stillende 20c
a1 µg = 40 Internationale Einheiten (IE); 1 IE = 0,025 µg

bDer Schätzwert wird durch Gabe einer Vitamin-D-Tablette zur Rachitisprophylaxe ab der 1. Lebenswoche bis zum Ende des 1. Lebensjahres bei gestillten und nicht gestillten Säuglingen erreicht. Die Gabe erfolgt unabhängig von der endogenen Vitamin-D-Synthese und der Vitamin-D-Zufuhr durch Frauenmilch bzw. Säuglingsmilchnahrungen. Die Prophylaxe sollte im 2. Lebensjahr in den Wintermonaten weiter durchgeführt werden (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin).

cDie Vitamin-D-Zufuhr über die Ernährung mit den üblichen Lebensmitteln (1 bis 2 µg pro Tag bei Kindern, 2 bis 4 µg pro Tag bei Jugendlichen und Erwachsenen) reicht nicht aus, um die gewünschte Versorgung (25(OH)D-Serumkonzentration von mindestens 50 nmol/l) bei fehlender endogener Synthese sicherzustellen. Hierfür werden 20 µg/Tag benötigt. D. h., die Versorgung muss zusätzlich zur Zufuhr über die Ernährung über die endogene Synthese und/oder über die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats sichergestellt werden. Bei häufiger Sonnenbestrahlung kann die gewünschte Vitamin-D-Versorgung ohne die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats erreicht werden.

Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr Vitamin E

Alter Tocopherol
mg-Äquivalenta, b/Tag
m w
Säuglinge
0 bis unter 4 Monate 3 3
4 bis unter 12 Monate 4 4
Kinder
1 bis unter 4 Jahre 6 5
4 bis unter 7 Jahre 8 8
7 bis unter 10 Jahre 10 9
10 bis unter 13 Jahre 13 11
13 bis unter 15 Jahre 14 12
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre 15 12
19 bis unter 25 Jahre 15 12
25 bis unter 51 Jahre 14 12
51 bis unter 65 Jahre 13 12
65 Jahre und älter 12 11
Schwangere   13
Stillendec 17
a1 mg RRR-α-Tocopherol-Äquivalent = 1 mg RRR-α-Tocopherol = 1,49 IE; 1 IE = 0,67 mg RRR-α-Tocopherol = 1 mg all-rac-α-Tocopherylacetat
b1 mg RRR-α-Tocopherol (D-α-Tocopherol) - Äquivalent = 1,1 mg RRR-α-Tocopherylacetat (D-α-Tocopherylacetat) = 2 mg RRR-β-Tocopherol (D-β-Tocopherol) = 4 mg RRR-γ-Tocopherol (D-γ-Tocopherol) = 100 mg RRR-δ-Tocopherol (D-δ-Tocopherol) = 3,3 mg RRR-α-Tocotrienol (D-α-Tocotrienol) = 1,49 mg all-rac-α-Tocopherylacetat (D, L-α-Tocopherylacetat)
cca. 260 µg RRR-α-Tocopherol-Äquivalente-Zulage pro 100 g sezernierte Milch

Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr Vitamin K

Alter Vitamin K
µg/Tag
m w
Säuglinge
0 bis unter 4 Monate 4
4 bis unter 12 Monate 10
Kinder
1 bis unter 4 Jahre 15
4 bis unter 7 Jahre 20
7 bis unter 10 Jahre 30
10 bis unter 13 Jahre 40
13 bis unter 15 Jahre 50
Jugendliche und Erwachsene
15 bis unter 19 Jahre 70 60
19 bis unter 25 Jahre 70 60
25 bis unter 51 Jahre 70 60
51 bis unter 65 Jahre 80 65
65 Jahre und älter 80 65
Schwangere   60
Stillende 60

Wie Sie sehen ist dies nicht ganz so einfach zu überschauen... aber sollten Sie zu den Personen gehören, die sich einfach mal so um sich was "Gutes" zu tun ein paar Nahrungsergänzugsmittel einverleiben, so sollten Sie diese Mittel anhand der Refferenzwerte überprüfen und schauen, ob der Konsum prinzipiell ungefährlich für Sie oder Ihre Familie ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

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